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Papa is a rolling Kiesel

Wiimote Powered Intello

Wiimote Powered Intello

Intello1 is going pretty well, so well that I can now, again, release an update of how the project is going. For those who don’t know what I’m writing about. Intello is my Master thesis/project. The goal is to make a plugin, running in Ableton Live, programmed in Max for Live, which produces Glitches in a new fantastic way. Glitches are something I’m interested in now for years. The following video shows Intello’s current state.

[TTfA13] Die Phasenverschiebung

TTfA13 - Phasenverschiebung

Da ich gerade begonnen habe mit den Modulationseffekten wollte ich diesen Effekt nochmal genauer erklären. Warum klingt das eigentlich so komisch wenn der Chorus an ist? Unglücklicherweise kann ich das diesmal nicht in GarageBand zeigen und bin deshalb auf Logic umgestiegen.

TTfA13 - Phasenverschiebung

Eine Phasenverschiebung ist im Prinzip leicht erklärt. Liegen zwei gleiche Signale zeitlich versetzt übereinander entsteht eine Phasenverschiebung. Im Video zeige ich erstmal, wie es sich anhört, wenn zwei gleiche Signale absolut übereinander liegen und zeige dann das eigentliche Flanging. Flanging entsteht, wenn eben das zweite Signal um ein paar Millisekunden zeitversetzt erklingt.

Den Effekt hat man im echten Leben eigentlich überall wo eine Aufnahme läuft und das Signal gleichzeitig wieder irgendwo wiedergegeben wird. Sobald der Aufnahmeknopf an ist, vom Rechner verarbeitet wird und dann wieder auf die Kopfhörer geht, hat man mit einer Phasenverschiebung zu kämpfen. Auf dem Kopfhörer, auf der Abhöre usw.

[TTfA12] Der Chorus

TTfA12 Chorus

Nachdem wir die Verzögerungseffekten nun begonnen haben, dem Delay, nehmen wir uns diesmal gleich den ersten Modulationseffekt zur Brust. Dass der Chorus Signale breiter machen kann, ist vielen schon bekannt. Warum, wieso und weshalb erkläre ich in dieser Ausgabe.

TTfA12 - Chorus

Modulationseffekte sind eine Untergattung der Verzögerungseffekte. Hier wird einer der Parameter des Delays durch einen LFO moduliert. Beim Chorus ist dies die Delay Time.

Der Chorus war ursprünglich mal dafür gedacht, eine billige Möglichkeit zu haben aus einem Mono-Signal ein Stereo-Signal zu machen. Die Idee ist einfach. Man nimmt einfach zwei Delays. Packt eins links, eins rechts und verzögert das Signal eben nur ein wenig. Gerade soviel, dass unser Ohr keine unterschiedlichen Signale wahrnehmen kann. Geklappt hat das ganze leider nicht so gut, oftmals klingt das Signal “schwammig” und verliert an Deutlichkeit. Das ist wieder mal zu einem Teil Fluch wie Segen. Zwar kann man mit einem Chorus nicht besonders gut etwas einfach “breiter” machen, jedoch kann man damit hart klingende Instrumente enorm weich werden lassen. Bässe sind da mein Geheimtipp. Bass mit Chorus.

[TTfA11] Das Delay

TTfA11 Delay

Wie stellt man ein Delay ein? Was ist ein Delay? Wofür braucht man ein Delay? All diese Fragen zusammen mit der Erklärung was hat ein Filter im Delay zu suchen hat. Werde ich in dieser, inzwischen elften, Folge Tontechnik für Anfänger erklären.

TTfA11 - Delay

Viele der Tontechnik Anfänger entdecken das Delay schnell. Leider oft falsch angewendet. Bringt das Delay sehr schnell “lustige” Ergebnisse.

Was ist ein Delay überhaupt?

Das Delay gehört zu den verzögernden Effekten. Beziehungsweise einfacher gesagt ist das Delay ein Verzögerungseffekt. Daher auch der Name von “to delay” was “verzögern” heisst. Ein Eingangssignal wird einfach verzögert wieder ausgegeben. Dabei stehen oft folgende Parameter zur Verfügung:

  • Delay Time: Die Zeit die vergeht zwischen jeder einzelnen Wiederholung
  • Feedback: Ein Lautstärkewert, welcher angibt in welchem Mass jede Wiederholung leiser gemacht werden soll. Manche Delays haben hier die Möglichkeit bis auf 100% zu gehen, was einem unendlichen Delay entspricht.
  • Color/Filter: Jeder Wiederholung kann ein Filter aufgeschalten werden. Somit wird jede Wiederholung dumpfer oder heller - je nachdem. Damit kann man natürliche Echos nachbilden.
  • Pre-Delay Time: Wiederum ein Zeitparameter den man nicht besonders häufig findet. Er beschreibt die Zeit die vergeht, bis die erste Wiederholung überhaupt einsetzt.